Projektziel
Ziel des Mobile Worker Bundle von der bend-IT ist es, Stift und Papier ohne Medienbrüche in den elektronischen Prozess zu integrieren. Der Anwender erhält auf einander abgestimmte Komponenten als Komplettpaket, dass er sofort einsetzen kann.
T-City Friedrichshafen
Wir leben Zukunft
T-City ist die gemeinsame Zukunftswerkstatt von Friedrichshafen und der Deutschen Telekom. Die Stadt am Bodensee hatte sich in einem Wettbewerb gegen 51 Bewerber durchgesetzt und wurde im Februar 2007 zur T-City gekürt. Bis zum Jahr 2012 wird in T-City Friedrichshafen gezeigt, wie moderne Informations- und Kommunikationstechnologie die Lebens- und Standortqualität einer Stadt steigert.

T-City mit bend-IT
Trotz Notebooks und Smartphones hat das Schreiben von Hand im Geschäftsleben längs noch nicht ausgedient. Mitarbeiter füllen Formularare oder Verträge mit dem Kugelschreiber aus und übertragen die erfassten Informationen später in die IT-Systeme ihres Unternehmens. Mit den Mobile Worker Bundles gehören derartige Medienbrüche der Vergangenheit an. Damit können mobile Mitarbeiter handschriftliche Informationen von unterwegs aus medienbruchfrei an den Server in ihrer Firma übertragen – egal, wo auf der Welt sie sich gerade befinden.
Nutzen
Was aussieht wie die vertraute Kombination aus Papier und Stift ist in Wirklichkeit ein komplexes System aus ausgedrucktem Formular oder Notizblock, Mobiltelefon oder Notebook, Server und einem Kugelschreiber, der es in sich hat. Der Stift enthält nicht nur eine Mine, sondern verfügt außerdem über Minikamera, Prozessor, Speicher und Bluetooth-Sender. Beim Schreiben auf einem speziell gerasterten Papier filmt und speichert der Stift die Schriftdaten und sendet sie per Bluetooth ans Handy. Von dort gehen sie verschlüsselt weiter an den von T-Systems betriebenen Server. Dieser ordnet die erfassten Daten der Vorlage zu, so dass ein exaktes Abbild des Originaldokuments entsteht. Eine Texterkennungssoftware übersetzt die Handschrift in Maschinenschrift und übermittelt diese ebenfalls. Auf diese Weise sind alle Informationen innerhalb von Sekunden elektronisch abgelegt. Das Ergebnis wird praktisch in Echtzeit in die IT-Systeme der Kunden weitergeleitet.
Das nachträgliche Scannen und händische Eingeben von Verträgen, Notizen oder Formularen entfällt damit. Das spart nicht nur Zeit, sondern auf Geld, denn sämtliche Kosten für Papiertransport und elektronische Erfassung entfallen. digipen stellt sicher, dass alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind und reibungslos zusammen funktionieren.
Eine nützliche Zusatzfunktion bietet die Lösung vor allem Großunternehmen zum Beispiel für Vertragsunterschriften: Der Stift speichert Schreibgeschwindigkeit und -druck und verschlüsselt beides, so dass Dokumente mit einer elektronischen Signatur übertragen werden.
Projektstatus
Der Beweis für die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit des digipens wurde in den Telekom Shops erbracht - dort gehört die Lösung bundesweit inzwischen zum Standard. Zudem hat der T-City Projektpartner bend-IT die Infrastruktur für digipen als umfassende Lösung für Formulare, Notizen und elektronische Unterschriften aufgebaut. Der Pilotbetrieb in der T-City Friedrichshafen wurde 2009 erfolgreich gestartet. Die gesamte Datenübertragung ist verschlüsselt und eignet sich auch für Betriebe mit hohen Anforderungen im Datenschutz - wie etwa Finanzdienstleistungen.
